Aktuelles – Trittau

Aktuelle Informationen und Veranstaltungen

Hier finden Sie das „Monatsblatt“ mit Informationen aus der Gemeinde.

50-jähriges Kirchweihfest der katholischen Kirche in Trittau

Ein besonderes Jubiläum im Januar 2023

Im Januar 1973 wurde in Trittau in der Hebbelstraße die katholische Kirche eingeweiht für Menschen, die auch in der neuen Heimat im Glauben ihrer Eltern und Vorfahren beten wollten, spirituelle Geborgenheit und Halt in der Gemeinschaft mit Gleichgesinnten suchten.

Katholisch sein in Norddeutschland? Wie kommt das denn?

Eigentlich wurden nach erbitterten Machtkämpfen der protestantischen deutschen Fürsten und Städte gegen die katholische Kaiserherrschaft im „Heiligen römischen Reich deutscher Nation“ 1555 im „Augsburger Religionsfrieden“ klare Grenzen gezogen:

„Cuius regio, eius religio“ lautete der Beschluss.

Das heißt, wer in einem Territorium herrschte, der bestimmte die Religion seiner Untertanen! Basta.

Also hatten gefälligst die meisten Menschen in Süddeutschland katholisch und die Norddeutschen protestantisch zu sein.

Wem das nicht passte, der konnte bestenfalls auswandern.

So blieb das weitgehend einige Jahrhunderte lang.

Erst durch die Industrialisierung im 19.Jahrhundert, dann infolge der barbarischen beiden Weltkriege im 20.Jh. und die anschließende Spaltung der Welt durch den „eisernen Vorhang“ im Kalten Krieg fanden Migrationsströme unglaublichen Ausmaßes statt.

Millionen Menschen flohen aus den sowjetisch besetzten Ostgebieten nach Westen, suchten notgedrungen nach einer neuen Bleibe – und Trost in ihrer vertrauten Religionsgemeinschaft.

Durch die gemeinsame Arbeit bei der Beseitigung der Trümmer, beim Aufbau der darniederliegenden Wirtschaft, einer neuen Gesellschaft, Verwaltung und Politik lernten sich die alteingesessenen, meist protestantisch erzogenen und die dazugekommenen, oft katholisch geprägten Menschen gegenseitig kennen, schätzen, tolerieren, nicht selten auch lieben.

In den nachfolgenden Generationen hat es kaum noch Berührungsängste zwischen evangelischen und katholischen Menschen gegeben, durch vielfache „Mischehen“ wurde Ökumene praktisch gelebt.

Gleichwohl blieb das Bedürfnis bei vielen katholischen Flüchtlingen groß, weiterhin im Glauben ihrer Vorfahren zu beten. So kam es in den 60er/ 70er Jahren des gewachsenen Wohlstandes in mehreren Städten zur Errichtung moderner katholischer Kirchen.

So fand am 20. Januar 1973  schließlich auch hier in Trittau die Einweihung der neu gebauten Kirche feierlich statt.

Natürlich hat sich auch in den letzten 50 Jahren politisch in Deutschland und international vieles geändert. Aber auch die Einstellung zahlreicher Menschen zur Kirche ist heute anders als zur Gründungszeit – kritisch, z.T. gleichgültig oder auch ablehnend.

Das hat verschiedene Gründe und Folgen.

Im Bewusstsein all dessen soll in diesem Januar unser 50-jähriges Jubiläum mit einer Festwoche vom 15. bis 22. Januar begangen werden – mit Dankbarkeit und Zuversicht.

Un dieser Zeit sind folgende Veranstaltungen geplant:

  • Wir freuen uns am 15.Januar auf den Besuch von Schwester Angela aus Dänemark, die nach der Sonntagsmesse mit uns in Erinnerungen schwelgen möchte an die neun Jahre von 1992 bis 2003, in denen sie zusammen mit zwei weiteren Josefschwestern unser Gemeindeleben richtig aufblühen ließ mit unvergesslichen Aktivitäten (u.a. meditativer Tanz)
  • Am Dienstag, dem 17.Januar findet um 18 Uhr ein Gottesdienst statt, in dem diesmal die katholische Theologin Lucia Justenhoven zum Thema „Gelingende Beziehungen zwischen Mann und Frau“ anhand von Beispielen aus dem Alten und dem Neuen Testament sprechen wird.
  • Einen Tag später, am 18. Januar wollen sich die Senioren um 15 Uhr in fröhlicher Runde treffen und Fasching feiern.
  • Auch an die Kinder ist gedacht, und zwar am Freitag, den 20. Januar. Um 15.30 Uhr sind alle Kinder zu einem Nachmittag mit Spiel und Spaß eingeladen.
  • Am Samstag, dem 21.Januar um 17 Uhr, sind alle Musikfreunde herzlich eingeladen: Der Chor unter Leitung von K. Skladanowski singt von Franz Schubert die „Deutsche Messe“.
  • Das Hochamt zum 50. Kirchweihfest wird am Sonntag, dem 22. Januar, zelebriert von Erzbischof Dr. Stefan Heße aus Hamburg zusammen mit weiteren Geistlichen unserer Pfarrei sowie aus der früheren Zeit unserer Gemeinde.

Wir hoffen, dass bei diesem reichhaltigen Angebot für jeden etwas dabei sein wird!

Sternsinger

Anfang Januar 2023 sind wieder unsere Sternsinger unterwegs. Nachdem Pastor Krinke die teilnehmenden Kinder am Samstag, den 7. Januar in einer Andacht ausgesandt hat, werden sie in mehreren Gruppen Gemeindemitglieder und andere interessierte Familien besuchen. Sie wollen den Segen des neugeborenen Jesuskindes in die Wohnungen und Häuser bringen und dabei für Kinder in aller Welt Spenden sammeln. Dieses Mal steht die Aktion unter dem Motto „Kinder stärken, Kinder schützen“. Unsere Sternsinger würden sich daher freuen, wenn viele sie einladen und für den guten Zweck etwas beitragen. Bitte melden Sie sich bis Weihnachten mit Adresse und Telefonnummer unter sternsinger-trittau@sankt-ansverus.de an. Nach den Feiertagen werden die Fahrgruppen eingeteilt und Sie über das Zeitfenster der Besuchszeit informiert.

Schon am Donnerstag, den 5. Januar wird die Gruppe die Trittauer Geschäfte besuchen und am Freitag, den 6. Januar alle gemeinsam nach Kiel in den Landtag fahren. Am Sonntag endet die Aktion für die Kinder in den evangelischen Kirchen von Trittau und Lütjensee.

Wir freuen uns auf viele Anmeldungen!

 

Senioren

Frau Möller begrüßt die Anwesenden

Am 12.10. traf sich die Seniorengruppe mit den Ahrensburger Senioren. Nach der Messe saßen alle gemütlich an den liebevoll gedeckten und geschmückten Tischen im Gemeindesaal und erfreuten sich an Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Später wurden auch noch Käsehäppchen und Weintrauben mit alkoholischen und alkoholfreien Getränken gereicht. Obwohl sich die beiden Gruppen vorher noch nie gesehen hatten, kamen schnell angeregte Gespräche in Gang. Bald erfüllte auch kräftiger Gesang den Raum, unterstützt von Akkordeonspiel. Am Ende waren sich alle einig: Wir wollen uns bald wiedertreffen.

Missioessen für Indien

Missio, das bedeutet für uns in Trittau nicht nur Spenden für die Weltmission, sondern auch Denken an Majhapara, unsere Patengemeinde in Indien.

Zu diesem Zweck waren alle Gemeindemitglieder zu einem gemeinsamen Essen nach der Sonntagsmesse zum Erntedankfest  eingeladen, das von zwei Frauen unserer Gemeinde liebevoll vorbereitet wurde. Nachdem sich in den letzten Jahren meist nur 10-15 Leute eingefunden haben, waren es dieses Jahr erfreulicherweise mehr als doppelt so viele. Sogar ein zusätzlicher Tisch musste bereitgestellt werden. Vielleicht lag es an der netten Einladung, wie ein Gast bemerkte, oder an der Tatsache, dass es durch die Zeitumstellung gefühlt schon 1 Stunde später war – auf jeden Fall durften wir etliche neue Gesichter begrüßen.

Vor dem Essen sahen sich etliche Anwesende an einem Informationstisch um und auch die eine oder andere Kleinigkeit aus Indien wurde erworben. Außerdem berichtete Frau Verena Eichberger über die Anschaffungen, die in letzter Zeit in Majhapara von den Spendengeldern getätigt werden konnten.

Inzwischen roch es verführerisch nach den zu erwartenden Köstlichkeiten. Selbstverständlich wurde passend zum Anlass ein indisches Gericht angeboten, außerdem mexikanische Appetithappen. Schnell füllten sich die Teller und Töpfe, Schüsseln und Pfannen leerten sich.

Offensichtlich hat es allen sehr gut geschmeckt, denn wir konnten einen Erlös von 270 € für Majhapara einzahlen. Dafür allen Beteiligten und Spendern im Namen unserer Patengemeinde ganz herzlichen Dank!

Sommerfest

Miteinander verbunden sein durch gemeinsames Erleben!

Am 25.06.2022 kam die Kommunionsgruppe aus Trittau bei strahlendem Sonnenschein zusammen, um gemeinsam das Beichtsakrament abzulegen und dieses im Anschluss zu feiern.

Zunächst wurde der Tag mit den Eltern und Kindern begonnen und diese spielerisch auf die Beichte mit einem „Gewissenskompass“ vorbereitet.

Nach dem Mittagessen wurden die Eltern verabschiedet und die Kinder konnten gemeinschaftlich das Sakrament der Beichte ablegen.

Anschließend wurde das Bettenlager vorbereitet und wir haben uns der Herstellung des Frühstücks für den nächsten Tag gewidmet. Die Kinder wurden fleißig in die Marmeladenherstellung miteinbezogen. Besonders hat ihnen das Brotbacken mit Frau Jarr gefallen. Die Kinder haben allesamt den Teig mit Freude bearbeitet.

Die Augen leuchteten noch einmal mehr als die Kommunionskinder die Schnitzeljagd begehen durften. Wir Erwachsenen kamen kaum nach und mussten im schnellen Schritt hinterher. Die Nachbarn wurden dabei musikalisch unterhalten, denn die Kinder sangen mit Freude „Wo Zwei oder Drei in meinem Namen zusammen sind…“. Dies wurde bis zum Kanon perfektioniert.

Nach den ganzen zurück gelegten Metern musste eine Stärkung mit Pizza daher. Der Nachtisch wurde an der Feuerschale mit Marshmallows eingenommen. Zum Ende des Rahmenprogrammes haben wir dann noch eine „Sorgenfresserbox“ gestaltet.

Nun war es mittlerweile 22 Uhr und wir haben uns für die Nacht vorbereitet.

Zum Abschluss haben wir uns in der Kirche mit Pyjamas und Kuscheltieren eingefunden. Hier entstand durch die abendliche Ruhe und die von den Kindern entzündeten Kerzen eine ganz wunderbare Stimmung, die uns Erwachsene auch im Herzen berührte. Das Zusammenwachsen der Gruppe war in diesem besonderen Moment spürbar. Den Kindern wurde hier auch Freiraum gegeben, die Kirche selbst zu erkunden und ihren ganz eigenen Zugang zu finden.

Der Abend wurde mit einer Gute-Nacht-Geschichte beendet. Um 23 Uhr sind alle Kommunionskinder kaputt, müde und mit vielen schönen Eindrücken eingeschlafen.

Den nächsten Morgen haben wir mit Frühstück begonnen, bei dem wir die gemeinsam hergestellten Produkte gegessen haben. Zum Abschluss haben wir mit der Gemeinde den Gottesdienst gefeiert!

Insgesamt war es ein tolles bereicherndes Erlebnis für Alle!!!

Ukrainische Flüchtlinge

Flyer Angebote St. Marien, ukrainisch

Flyer Angebote St. Marien, deutsch

Gemeinsame Hilfsaktion von deutschen und ukrainischen Kindern und Jugendlichen

Der Start ins Wochenende gestaltete sich am Freitag, 6. Mai 2022, für 16 Kinder und Jugendliche in unserer Kirchengemeinde turbulent. Mit fliegenden Fahnen eilten sie nach Schulschluss nach St. Marien. Die Gruppe aus Trittauer Sternsingern, ukrainischen Geflüchteten und Schülerinnen nahm an einem Kunstprojekt unter der Leitung von Katrin Balters teil. Der Erlös aus dem Verkauf der Kunstwerke sollte Kindern in der Ukraine zugutekommen, die besonders unter dem Krieg leiden.

Gemeinsam kreativ – Foto: Katrin Balters

An diesem Nachmittag entstanden viele schöne und berührende Kunstwerke. Es gab Tische für unterschiedliche Projekte. Wer mit dem Hammer das Muster eines Bildes schaffen oder geduldsam Schichten von Farben für einen Leuchtturm auftragen oder ein Bild mit einer Botschaft kreieren wollte, fand sich in einer Gruppe mit Gleichgesinnten. So mischten sich die Teilnehmenden und die Sprachen: Kinder und Teenager fanden zueinander und verständigten sich auf Deutsch und Ukrainisch (und Englisch als „Kompromisssprache“). Sie alle verbrachten eine entspannte gemeinsame Zeit, waren geduldig und respektvoll miteinander, halfen einander.

Gruppenbild mit Katrin Balters – Foto: Doris Wendt

Auch der Verkauf der Kunstwerke nach dem Sonntagsgottesdienst am 8. Mai und am darauffolgenden Freitag auf dem Trittauer Wochenmarkt wurde zu einer gemeinschaftlichen Aktion der ukrainischen und deutschen Jugendlichen.

Verkauf nach dem Sonntagsgottesdienst – Foto: Katrin Balters

Insgesamt kamen dabei 1.090,84 € zusammen! Alle Einnahmen gehen an das Caritas-Zentrum in Drohobych im Westen der Ukraine. Dort werden ukrainische Kinder im Krieg psychosozial betreut, viele sind Geflüchtete aus anderen Regionen des Landes.

Marktstand: Bei gelegentlichen Regenschauern trifft sich das Verkaufsteam im Zelt – Foto: Katrin Balters

Allen Spenderinnen und Spendern ein ganz herzliches Dankeschön!

Gemeinsames Essen

Welch ungewohnte Töne! 13 ukrainische Flüchtlinge, überwiegend junge Frauen mit ihren Kindern, kamen am Dienstag, den 22. März nach der Kreuzwegandacht in unser Gemeindezentrum, um mit ihren Gastgebern und einigen Helferinnen aus unserer Gemeinde gemeinsam Abendbrot zu essen. Frau Meinke hatte zwei große Töpfe mit Kartoffelsuppe und Chili con Carne vorgekocht und mitgebracht. Pastor Krinke erwies sich als perfekter Hausherr, er verteilte die Suppe an alle.

Warten auf das Essen
Foto: Katrin Balters

Leider sprachen die ukrainischen Gäste weder Deutsch noch Englisch oder Russisch; die deutschen Gastgeber natürlich kein Ukrainisch. Trotzdem entstanden erste scheue Annäherungen, Übersetzungsprogramme in den Handys leisteten dabei gute Dienste. Auch gesungen wurde, als sich herausstellte, dass zwei der ukrainischen Mädchen – Zwillinge – am nächsten Tag ihren 10. Geburtstag feierten. Zuerst gab es ein kurzes deutsches Geburtstagsständchen, anschließend das gleiche noch einmal auf Ukrainisch.

Nach etwa zwei Stunden hieß es Abschied nehmen, eine halbe Stunde später konnten auch die Helfer den Heimweg antreten.

Frau Wendt begrüßt die Gäste
Foto: Katrin Balters

14 Tage später war der gemeinsame Abend wieder gut besucht und die Plätze an den Tischen des Gemeinderaumes gefüllt. Es waren von ukrainischer Seite nur neue Gesichter zu sehen. Unter anderem gab es auch einen jungen Ukrainer mit guten Deutschkenntnissen, so dass Begrüßungsrede, Informationen und Unterhaltungen zwischen den Nationen möglich wurden. Wie bei den Vorüberlegungen zu diesen Essen geplant und gewünscht, gab es an diesem Abend auch erste Absprachen zu weiteren Begegnungen unter den ukrainischen Gästen.

In der nächsten Zeit ist weiterhin immer Dienstags um 18.45 Uhr ein gemeinsames Essen geplant – jeweils in den geraden Kalenderwochen. Wir freuen uns, wenn es auch in Zukunft gut angenommen wird und wir noch mehr Gäste begrüßen dürfen.

Spielkreis für ukrainische Kinder

Verschiedene Ballspiele

Seit einigen Wochen füllt sich unser Gemeindezentrum jeden Freitagnachmittag mit Leben. Ukrainische Flüchtlingskinder treffen sich mit ihren Müttern oder anderen Angehörigen zum Spielen. Nachdem sich alle an süßen Waffeln oder von Helfern selbstgebackenen Kuchen gestärkt haben, geht es los: Es wird gespielt, gebastelt oder bei schönem Wetter im Freien getobt. Gleich beim ersten Treffen bot Frau Meinke an, Ostereier zu bemalen und zu schmücken. Die Kinder waren mit Begeisterung bei der Sache und das Ergebnis kann zurzeit im Altarraum unserer Kirche bewundert werden.

Strauß mit selbst gebastelten Ostereiern

Da am letzten Freitag (22.4.) herrliches Wetter war, konnten nicht nur die Freizeitgestaltung der Kinder, sondern auch das Essen im Freien stattfinden. Schon bald war der Vorhof zur Kirche bunt bemalt. Auf der Wiese gab es Ball- und Geschicklichkeitsspiele, die teilweise heiß begehrt waren. Während die Kinder beschäftigt waren, bot Frau Wendt den Erwachsenen  erste Deutschunterricht an. Unterstützt wurde sie von einer Jugendlichen, die mit ihren in der Ukraine erworbenen Deutschkenntnissen bei der Übersetzung half. Insgesamt 10 erwachsene Ukrainerinnen und Ukrainer waren mit großem Einsatz dabei.

Malen im Außenbereich der Kirche

 

 

Etwas Deutsch Lernen für die Begleitpersonen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Spielkreis am Freitag ist mittlerweile auch zu einem Treffpunkt für Jugendliche und Erwachsene geworden. Die gute Resonanz ermutigt uns, das Angebot fortzuführen.

Weltgebetstag

 

 

Am Freitag, den 4. März feierten wir in unserer Kirche zusammen mit den evangelischen Mitchristinnen und Mitchristen aus Trittau und Lütjensee den Gottesdienst zum Weltgebetstag. Er wurde von Christinnen verschiedener Konfessionen aus England, Wales und Nordirland vorbereitet. Dazu sind alle herzlich eingeladen! Das sonst stattfindende anschließende Essen und Klönen muss dieses Jahr leider entfallen.

Nähere Informationen zum diesjährigen Gottesdienst finden Sie hier

Sternsingeraktion 2022

Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit: So lautete das Motto der Sternsingeraktion im Januar 2022. Nach nunmehr zwei Jahren Pandemie sind die Hilfsprojekte der Sternsinger für Kinder in aller Welt mehr denn je auf Spenden angewiesen. Damit auch die Sternsinger bei ihrem Einsatz für Kinder in Not unversehrt blieben, sangen sie in diesem Jahr mit Abstand bei winterlichen Temperaturen auf dem Trittauer Wochenmarkt statt in den Häusern. Bei all ihren Aktivitäten haben die Sternsinger den tollen Erlös von 4034,16 € ersungen und gesammelt. Vielen Dank für dieses großartige Engagement!

 

Bericht im MARKT Ahrensburg, Bargteheide, Trittau vom 12. Januar 2022

Video zur Trittauer Sternsingeraktion 2022

Seniorenausflug

Nach dem fröhlichen Wiedersehen zum Grillen machten die Trittauer Senioren das erste Mal nach langer Zeit auch wieder einen Ausflug. Es ging nach Steinhorst ins Museum über vergessene Arbeit.

Museum über vergessene Arbeit in Steinhorst

In drei Privatautos machten wir uns auf den Weg ins nicht allzu weit entfernte, aber trotzdem den meisten unbekannte Museum. Es befindet sich in einer großen, nicht mehr genutzten Scheune. Der Weg vom Auto zur Scheune war für unsere gehbeeinträchtigten und auf den Rollator angewiesenen Teilnehmer wegen der Pflastersteine nicht einfach zu bewältigen. Zuletzt ging es auch noch eine steile Auffahrt hoch, denn das Museum befindet sich über den ebenerdig gelegenen Stallungen. Am Eingang wurden wir sehr freundlich begrüßt. Nach der obligatorischen Überprüfung unserer Impfpässe wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, in denen wir durch die Ausstellung geführt wurden.

Was es da alles gab! Immer wieder war zu hören: „Das kenne ich auch noch.“ „Das haben wir selber noch benutzt.“ Viele Erinnerungen kamen so hoch.

Einen großen Raum nahm natürlich das Thema Landwirtschaft ein von der Feldbestellung über Viehwirtschaft und Getreide-, Kartoffel- und den Anbau verschiedener anderer Pflanzen. Weitere Berufszweige wie Forstwirtschaft, Schmiedekunst, Schuhmacherei, Druckerei, Buchbinderei usw. wurden nicht nur durch

Museum für vergessene Arbeit in Steinhorst

Ausstellungsstücke, sondern auch von Fachleuten vorgestellt. Stark beeindruckt waren viele von der vollständig wieder aufgebauten Apotheke aus den 1910-er Jahren sowie vom Tante Emma-Laden. Hier wurde eine der beiden Gruppen sogar mit einem Gläschen Kümmel oder Likör erfreut.

Ein Stockwerk höher ging es dann ins Privatleben: fertig eingerichtete Räume aus den 50-er Jahren und älter, Küchengeräte, Spielsachen und vieles mehr. Auch eine Sammlung aus etwa 120 Bügeleisen, angefangen von ganz alten, die geheizt oder mit heißen Steinen und Ähnlichem bestückt wurden, bis hin zu den heutigen modernen Geräten. Ein älterer Herr, der diese Geräte über viele Jahre gesammelt hat, hat sie dem Museum vermacht.

Für die Fülle der Ausstellungsbereiche reichten die zwei Stunden eingeplante Zeit bei Weitem nicht aus. Und so erklärten etliche, dass sie bestimmt wieder kommen werden, um sich noch genauer umsehen zu können. Besonders erstaunlich ist, dass alle Mitarbeiter in diesem Museum ehrenamtlich arbeiten. Auch Eintritt wird nicht erhoben, stattdessen steht eine Kasse für ein „Dankeschön“ am Ausgang. Nach den guten und informativen Führungen haben wir sie natürlich ordentlich bestückt.

Mittagessen in Lütjensee

Zur Erholung gab es anschließend ein Mittagessen bei Schäfer in in LütjenseeLütjensee, wo die Tafel für uns schon gedeckt war. Nachdem sich alle gestärkt hatten, ging es gegen halb 4 Uhr wieder heimwärts.

Das war ein schöner  und gelungener Ausflug, und wir freuen uns schon auf das nächste Mal. Vielen Dank vor allem an Christine Möller, die sich wieder um die Planung und Durchführung gekümmert hat und so für den Erfolg des Tages gesorgt hat!

Erntedank

„Wie schön die Kirche geschmückt ist!“, war schon vor der Hl. Messe am Sonntag mehrfach zu hören. Es stimmt: Reiche Ernte durften die Landwirte und Hobbygärtner in diesem Jahr einbringen. Davon zeugte unsere zum Erntedankfest liebevoll geschmückte Kirche.

Geschmückte Kirche zum Erntedankfest

Wie gut haben wir es doch in Deutschland und entsprechend auch hier in Trittau und Umgebung! Deshalb beschlossen wir, nicht nur für diese Ernte zu danken, sondern auch etwas von unserer Ernte abzugeben.

Dank der endlich gesunkenen Gefahr, an Corona zu erkranken, und der damit gelockerten Coronaregeln war es uns wieder möglich, nach der Eucharistiefeier gemeinsam zu essen und zu trinken und uns beim gemütlichen Beisammensein zu unterhalten. Essen als Dankopfer? Selbstverständlich, denn der hierbei gesammelte Erlös geht an unsere Patengemeinde in Indien, deren Mitglieder es nicht so gut haben wie wir.

So trafen sich nach der Messe 15 Personen im Gemeindesaal. Frau Lenz (Mitglied im Verein Indienhilfe-GHB e.V., über den die Gelder nach Majhapara überwiesen werden) begrüßte alle und berichtete über die momentane Situation in Majhapara. Nach dem Kanon „Segne Vater“ konnten sich alle an dem leckeren Essen sättigen, das einige Gemeindemitglieder vorbereitet haben: Gyros-Gulasch mit Reis, Tsatsiki und Weißkohlsalat, Rote Grütze mit Vanillesoße und Quarkkuchen. Selbst den Kleinsten hat es geschmeckt! So kamen am Ende € 170 für Majhapara zusammen.

An dieser Stelle sei allen Köchen, Helfern und natürlich Spendern ganz herzlich gedankt!

Senioren

Nun war es so weit: Der Seniorenkreis durfte sich wieder treffen. Nach so langer Zeit kamen alle, um sich endlich wiedersehen und all die vielen Neuigkeiten austauschen zu können. Auch ein neues Mitglied durfte begrüßt werden!

Schon vor dem Gottesdienst, mit dem der Nachmittag eröffnet wurde und den Frau Cosima Eickmeier würdevoll gestaltete, standen vor der Kirche etliche Gruppen in angeregtem Gespräch.

Danach strömten alle in den Gemeindesaal. Christine Möller und ihre Vorbereitungsgruppe hatten ihn liebevoll vorbereitet und eingedeckt. Da nicht nur das erste Wiedersehen sondern auch ein Geburtstag gefeiert werden konnte, begann der gemütliche Teil mit einem Geburtstagsständchen und einem Gläschen Sekt. Bald erfüllte auch der Duft nach gegrillten Würstchen den Raum und alle ließen sie sich und die Salate schmecken. Zum Nachtisch gab es auch noch Rote Grütze mit Vanillesoße. Auch wenn der eine oder andere meinte, schon satt zu sein, diese Leckerei ging immer noch.

Und die ganze Zeit füllte lautes Gemurmel den Raum. Programm? Fehlanzeige, es gab schließlich viel zu viel zu erzählen. Leider fehlte eine Person: Ursula Hammelmann ist vor wenigen Wochen nach Travemünde gezogen. Doch sie hatte uns Stoffe und Schals zurückgelassen. Aus ersteren sollen nun Tischdecken für den Gemeindesaal genäht werden, von letzteren durfte sich jeder nehmen, was ihm gefiel. Auf diese Weise war Ursula doch unter uns.

Gegen 18.30 Uhr verabschiedeten sich die letzten Gäste. Und alle freuen sich heute schon auf das nächste Mal.

Majhapara

Am Palmsonntag erreichte uns folgender Brief aus Majhapara (übersetzt):

Liebe, liebe Verena

einen Palmsonntag und eine heilige Woche und ein frohes Osterfest für Sie und die Menschen von Trittau, hier geht es allen gut, einschließlich Sr. Priya und Fr. George.

 Die Klassen IX und X gehen weiter, aber nicht die Klasse bis VIII. Die Schule kann im Juni öffnen. Hier wird es sehr heiß.

Durch die zweite Welle von Corona ist das Leben voll mit den ständigen Abriegelungen und Einschränkungen. Die Osterfeier kann aufgrund von Regierungsrichtlinien nicht groß stattfinden. 

Es ist lange her, dass ich Sie kontaktiert habe, aber Sie sind mir immer sehr nahe in meinem Herzen und meinen Gedanken.

Gott segne Sie und alle Ihre Lieben.

Ich danke Ihnen P.S.Mariasusa

Palmsonntagsprozessio
In der Mitte Pater Mariasusai
Palmsonntagsprozession

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