Aktuelles – Trittau

Aktuelle Informationen und Veranstaltungen

Hier finden Sie das „Monatsblatt“ mit Informationen aus der Gemeinde.

Ukrainische Flüchtlinge

Flyer Angebote St. Marien, ukrainisch

Flyer Angebote St. Marien, deutsch

Gemeinsame Hilfsaktion von deutschen und ukrainischen Kindern und Jugendlichen

Der Start ins Wochenende gestaltete sich am Freitag, 6. Mai 2022, für 16 Kinder und Jugendliche in unserer Kirchengemeinde turbulent. Mit fliegenden Fahnen eilten sie nach Schulschluss nach St. Marien. Die Gruppe aus Trittauer Sternsingern, ukrainischen Geflüchteten und Schülerinnen nahm an einem Kunstprojekt unter der Leitung von Katrin Balters teil. Der Erlös aus dem Verkauf der Kunstwerke sollte Kindern in der Ukraine zugutekommen, die besonders unter dem Krieg leiden.

Gemeinsam kreativ – Foto: Katrin Balters

An diesem Nachmittag entstanden viele schöne und berührende Kunstwerke. Es gab Tische für unterschiedliche Projekte. Wer mit dem Hammer das Muster eines Bildes schaffen oder geduldsam Schichten von Farben für einen Leuchtturm auftragen oder ein Bild mit einer Botschaft kreieren wollte, fand sich in einer Gruppe mit Gleichgesinnten. So mischten sich die Teilnehmenden und die Sprachen: Kinder und Teenager fanden zueinander und verständigten sich auf Deutsch und Ukrainisch (und Englisch als „Kompromisssprache“). Sie alle verbrachten eine entspannte gemeinsame Zeit, waren geduldig und respektvoll miteinander, halfen einander.

Gruppenbild mit Katrin Balters – Foto: Doris Wendt

Auch der Verkauf der Kunstwerke nach dem Sonntagsgottesdienst am 8. Mai und am darauffolgenden Freitag auf dem Trittauer Wochenmarkt wurde zu einer gemeinschaftlichen Aktion der ukrainischen und deutschen Jugendlichen.

Verkauf nach dem Sonntagsgottesdienst – Foto: Katrin Balters

Insgesamt kamen dabei 1.090,84 € zusammen! Alle Einnahmen gehen an das Caritas-Zentrum in Drohobych im Westen der Ukraine. Dort werden ukrainische Kinder im Krieg psychosozial betreut, viele sind Geflüchtete aus anderen Regionen des Landes.

Marktstand: Bei gelegentlichen Regenschauern trifft sich das Verkaufsteam im Zelt – Foto: Katrin Balters

Allen Spenderinnen und Spendern ein ganz herzliches Dankeschön!

Gemeinsames Essen

Welch ungewohnte Töne! 13 ukrainische Flüchtlinge, überwiegend junge Frauen mit ihren Kindern, kamen am Dienstag, den 22. März nach der Kreuzwegandacht in unser Gemeindezentrum, um mit ihren Gastgebern und einigen Helferinnen aus unserer Gemeinde gemeinsam Abendbrot zu essen. Frau Meinke hatte zwei große Töpfe mit Kartoffelsuppe und Chili con Carne vorgekocht und mitgebracht. Pastor Krinke erwies sich als perfekter Hausherr, er verteilte die Suppe an alle.

Warten auf das Essen
Foto: Katrin Balters

Leider sprachen die ukrainischen Gäste weder Deutsch noch Englisch oder Russisch; die deutschen Gastgeber natürlich kein Ukrainisch. Trotzdem entstanden erste scheue Annäherungen, Übersetzungsprogramme in den Handys leisteten dabei gute Dienste. Auch gesungen wurde, als sich herausstellte, dass zwei der ukrainischen Mädchen – Zwillinge – am nächsten Tag ihren 10. Geburtstag feierten. Zuerst gab es ein kurzes deutsches Geburtstagsständchen, anschließend das gleiche noch einmal auf Ukrainisch.

Nach etwa zwei Stunden hieß es Abschied nehmen, eine halbe Stunde später konnten auch die Helfer den Heimweg antreten.

Frau Wendt begrüßt die Gäste
Foto: Katrin Balters

14 Tage später war der gemeinsame Abend wieder gut besucht und die Plätze an den Tischen des Gemeinderaumes gefüllt. Es waren von ukrainischer Seite nur neue Gesichter zu sehen. Unter anderem gab es auch einen jungen Ukrainer mit guten Deutschkenntnissen, so dass Begrüßungsrede, Informationen und Unterhaltungen zwischen den Nationen möglich wurden. Wie bei den Vorüberlegungen zu diesen Essen geplant und gewünscht, gab es an diesem Abend auch erste Absprachen zu weiteren Begegnungen unter den ukrainischen Gästen.

In der nächsten Zeit ist weiterhin immer Dienstags um 18.45 Uhr ein gemeinsames Essen geplant – jeweils in den geraden Kalenderwochen. Wir freuen uns, wenn es auch in Zukunft gut angenommen wird und wir noch mehr Gäste begrüßen dürfen.

Spielkreis für ukrainische Kinder

Verschiedene Ballspiele

Seit einigen Wochen füllt sich unser Gemeindezentrum jeden Freitagnachmittag mit Leben. Ukrainische Flüchtlingskinder treffen sich mit ihren Müttern oder anderen Angehörigen zum Spielen. Nachdem sich alle an süßen Waffeln oder von Helfern selbstgebackenen Kuchen gestärkt haben, geht es los: Es wird gespielt, gebastelt oder bei schönem Wetter im Freien getobt. Gleich beim ersten Treffen bot Frau Meinke an, Ostereier zu bemalen und zu schmücken. Die Kinder waren mit Begeisterung bei der Sache und das Ergebnis kann zurzeit im Altarraum unserer Kirche bewundert werden.

Strauß mit selbst gebastelten Ostereiern

Da am letzten Freitag (22.4.) herrliches Wetter war, konnten nicht nur die Freizeitgestaltung der Kinder, sondern auch das Essen im Freien stattfinden. Schon bald war der Vorhof zur Kirche bunt bemalt. Auf der Wiese gab es Ball- und Geschicklichkeitsspiele, die teilweise heiß begehrt waren. Während die Kinder beschäftigt waren, bot Frau Wendt den Erwachsenen  erste Deutschunterricht an. Unterstützt wurde sie von einer Jugendlichen, die mit ihren in der Ukraine erworbenen Deutschkenntnissen bei der Übersetzung half. Insgesamt 10 erwachsene Ukrainerinnen und Ukrainer waren mit großem Einsatz dabei.

Malen im Außenbereich der Kirche

 

 

Etwas Deutsch Lernen für die Begleitpersonen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Spielkreis am Freitag ist mittlerweile auch zu einem Treffpunkt für Jugendliche und Erwachsene geworden. Die gute Resonanz ermutigt uns, das Angebot fortzuführen.

Weltgebetstag

 

 

Am Freitag, den 4. März feierten wir in unserer Kirche zusammen mit den evangelischen Mitchristinnen und Mitchristen aus Trittau und Lütjensee den Gottesdienst zum Weltgebetstag. Er wurde von Christinnen verschiedener Konfessionen aus England, Wales und Nordirland vorbereitet. Dazu sind alle herzlich eingeladen! Das sonst stattfindende anschließende Essen und Klönen muss dieses Jahr leider entfallen.

Nähere Informationen zum diesjährigen Gottesdienst finden Sie hier

Sternsingeraktion 2022

Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit: So lautete das Motto der Sternsingeraktion im Januar 2022. Nach nunmehr zwei Jahren Pandemie sind die Hilfsprojekte der Sternsinger für Kinder in aller Welt mehr denn je auf Spenden angewiesen. Damit auch die Sternsinger bei ihrem Einsatz für Kinder in Not unversehrt blieben, sangen sie in diesem Jahr mit Abstand bei winterlichen Temperaturen auf dem Trittauer Wochenmarkt statt in den Häusern. Bei all ihren Aktivitäten haben die Sternsinger den tollen Erlös von 4034,16 € ersungen und gesammelt. Vielen Dank für dieses großartige Engagement!

 

Bericht im MARKT Ahrensburg, Bargteheide, Trittau vom 12. Januar 2022

Video zur Trittauer Sternsingeraktion 2022

Seniorenausflug

Nach dem fröhlichen Wiedersehen zum Grillen machten die Trittauer Senioren das erste Mal nach langer Zeit auch wieder einen Ausflug. Es ging nach Steinhorst ins Museum über vergessene Arbeit.

Museum über vergessene Arbeit in Steinhorst

In drei Privatautos machten wir uns auf den Weg ins nicht allzu weit entfernte, aber trotzdem den meisten unbekannte Museum. Es befindet sich in einer großen, nicht mehr genutzten Scheune. Der Weg vom Auto zur Scheune war für unsere gehbeeinträchtigten und auf den Rollator angewiesenen Teilnehmer wegen der Pflastersteine nicht einfach zu bewältigen. Zuletzt ging es auch noch eine steile Auffahrt hoch, denn das Museum befindet sich über den ebenerdig gelegenen Stallungen. Am Eingang wurden wir sehr freundlich begrüßt. Nach der obligatorischen Überprüfung unserer Impfpässe wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, in denen wir durch die Ausstellung geführt wurden.

Was es da alles gab! Immer wieder war zu hören: „Das kenne ich auch noch.“ „Das haben wir selber noch benutzt.“ Viele Erinnerungen kamen so hoch.

Einen großen Raum nahm natürlich das Thema Landwirtschaft ein von der Feldbestellung über Viehwirtschaft und Getreide-, Kartoffel- und den Anbau verschiedener anderer Pflanzen. Weitere Berufszweige wie Forstwirtschaft, Schmiedekunst, Schuhmacherei, Druckerei, Buchbinderei usw. wurden nicht nur durch

Museum für vergessene Arbeit in Steinhorst

Ausstellungsstücke, sondern auch von Fachleuten vorgestellt. Stark beeindruckt waren viele von der vollständig wieder aufgebauten Apotheke aus den 1910-er Jahren sowie vom Tante Emma-Laden. Hier wurde eine der beiden Gruppen sogar mit einem Gläschen Kümmel oder Likör erfreut.

Ein Stockwerk höher ging es dann ins Privatleben: fertig eingerichtete Räume aus den 50-er Jahren und älter, Küchengeräte, Spielsachen und vieles mehr. Auch eine Sammlung aus etwa 120 Bügeleisen, angefangen von ganz alten, die geheizt oder mit heißen Steinen und Ähnlichem bestückt wurden, bis hin zu den heutigen modernen Geräten. Ein älterer Herr, der diese Geräte über viele Jahre gesammelt hat, hat sie dem Museum vermacht.

Für die Fülle der Ausstellungsbereiche reichten die zwei Stunden eingeplante Zeit bei Weitem nicht aus. Und so erklärten etliche, dass sie bestimmt wieder kommen werden, um sich noch genauer umsehen zu können. Besonders erstaunlich ist, dass alle Mitarbeiter in diesem Museum ehrenamtlich arbeiten. Auch Eintritt wird nicht erhoben, stattdessen steht eine Kasse für ein „Dankeschön“ am Ausgang. Nach den guten und informativen Führungen haben wir sie natürlich ordentlich bestückt.

Mittagessen in Lütjensee

Zur Erholung gab es anschließend ein Mittagessen bei Schäfer in in LütjenseeLütjensee, wo die Tafel für uns schon gedeckt war. Nachdem sich alle gestärkt hatten, ging es gegen halb 4 Uhr wieder heimwärts.

Das war ein schöner  und gelungener Ausflug, und wir freuen uns schon auf das nächste Mal. Vielen Dank vor allem an Christine Möller, die sich wieder um die Planung und Durchführung gekümmert hat und so für den Erfolg des Tages gesorgt hat!

Erntedank

„Wie schön die Kirche geschmückt ist!“, war schon vor der Hl. Messe am Sonntag mehrfach zu hören. Es stimmt: Reiche Ernte durften die Landwirte und Hobbygärtner in diesem Jahr einbringen. Davon zeugte unsere zum Erntedankfest liebevoll geschmückte Kirche.

Geschmückte Kirche zum Erntedankfest

Wie gut haben wir es doch in Deutschland und entsprechend auch hier in Trittau und Umgebung! Deshalb beschlossen wir, nicht nur für diese Ernte zu danken, sondern auch etwas von unserer Ernte abzugeben.

Dank der endlich gesunkenen Gefahr, an Corona zu erkranken, und der damit gelockerten Coronaregeln war es uns wieder möglich, nach der Eucharistiefeier gemeinsam zu essen und zu trinken und uns beim gemütlichen Beisammensein zu unterhalten. Essen als Dankopfer? Selbstverständlich, denn der hierbei gesammelte Erlös geht an unsere Patengemeinde in Indien, deren Mitglieder es nicht so gut haben wie wir.

So trafen sich nach der Messe 15 Personen im Gemeindesaal. Frau Lenz (Mitglied im Verein Indienhilfe-GHB e.V., über den die Gelder nach Majhapara überwiesen werden) begrüßte alle und berichtete über die momentane Situation in Majhapara. Nach dem Kanon „Segne Vater“ konnten sich alle an dem leckeren Essen sättigen, das einige Gemeindemitglieder vorbereitet haben: Gyros-Gulasch mit Reis, Tsatsiki und Weißkohlsalat, Rote Grütze mit Vanillesoße und Quarkkuchen. Selbst den Kleinsten hat es geschmeckt! So kamen am Ende € 170 für Majhapara zusammen.

An dieser Stelle sei allen Köchen, Helfern und natürlich Spendern ganz herzlich gedankt!

Senioren

Nun war es so weit: Der Seniorenkreis durfte sich wieder treffen. Nach so langer Zeit kamen alle, um sich endlich wiedersehen und all die vielen Neuigkeiten austauschen zu können. Auch ein neues Mitglied durfte begrüßt werden!

Schon vor dem Gottesdienst, mit dem der Nachmittag eröffnet wurde und den Frau Cosima Eickmeier würdevoll gestaltete, standen vor der Kirche etliche Gruppen in angeregtem Gespräch.

Danach strömten alle in den Gemeindesaal. Christine Möller und ihre Vorbereitungsgruppe hatten ihn liebevoll vorbereitet und eingedeckt. Da nicht nur das erste Wiedersehen sondern auch ein Geburtstag gefeiert werden konnte, begann der gemütliche Teil mit einem Geburtstagsständchen und einem Gläschen Sekt. Bald erfüllte auch der Duft nach gegrillten Würstchen den Raum und alle ließen sie sich und die Salate schmecken. Zum Nachtisch gab es auch noch Rote Grütze mit Vanillesoße. Auch wenn der eine oder andere meinte, schon satt zu sein, diese Leckerei ging immer noch.

Und die ganze Zeit füllte lautes Gemurmel den Raum. Programm? Fehlanzeige, es gab schließlich viel zu viel zu erzählen. Leider fehlte eine Person: Ursula Hammelmann ist vor wenigen Wochen nach Travemünde gezogen. Doch sie hatte uns Stoffe und Schals zurückgelassen. Aus ersteren sollen nun Tischdecken für den Gemeindesaal genäht werden, von letzteren durfte sich jeder nehmen, was ihm gefiel. Auf diese Weise war Ursula doch unter uns.

Gegen 18.30 Uhr verabschiedeten sich die letzten Gäste. Und alle freuen sich heute schon auf das nächste Mal.

Majhapara

Am Palmsonntag erreichte uns folgender Brief aus Majhapara (übersetzt):

Liebe, liebe Verena

einen Palmsonntag und eine heilige Woche und ein frohes Osterfest für Sie und die Menschen von Trittau, hier geht es allen gut, einschließlich Sr. Priya und Fr. George.

 Die Klassen IX und X gehen weiter, aber nicht die Klasse bis VIII. Die Schule kann im Juni öffnen. Hier wird es sehr heiß.

Durch die zweite Welle von Corona ist das Leben voll mit den ständigen Abriegelungen und Einschränkungen. Die Osterfeier kann aufgrund von Regierungsrichtlinien nicht groß stattfinden. 

Es ist lange her, dass ich Sie kontaktiert habe, aber Sie sind mir immer sehr nahe in meinem Herzen und meinen Gedanken.

Gott segne Sie und alle Ihre Lieben.

Ich danke Ihnen P.S.Mariasusa

Palmsonntagsprozessio
In der Mitte Pater Mariasusai
Palmsonntagsprozession

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