Maria – Braut des Heiligen Geistes, Trittau

Informationen aus Trittau

Aktuelle Informationen und Veranstaltungen entnehmen Sie dem aktuellen Monatsblatt – Trittau Aktuell. Das Monatsblatt des letzten Monats finden Sie Hier.

Stersingerbesuch 2020

Wenn Sie den Besuch der Sternsinger aus St. Marien am Samstag, 11. Januar 2020, wünschen, dann füllen Sie bitte die folgenden Felder aus. Anmeldeschluss ist Montag, 30. Dezember 2019.
Anmeldungweitere Informationen

Unsere Gemeinde

Zur Kirchengemeinde Trittau gehören neben Trittau 29 weitere Ortschaften mit zurzeit etwa 1600 Mitgliedern. Aufgrund dieser Weitläufigkeit nehmen einige Gläubige einen Weg von 30 Minuten Autofahrt auf sich, um die Hl. Messe feiern zu können. Die meisten Ortschaften sind nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit Trittau verbunden, und die Menschen sind auf ihr eigenes Fahrzeug angewiesen. Dadurch gestaltet sich Gemeindearbeit sehr schwierig.
Eine sehr aktive Gruppe in unserer Gemeinde ist der Kirchenchor unter der Leitung von Frau Lorenz. Er verschönert nicht nur Gottesdienste mit seinen Gesängen, sondern engagiert sich auch in vielfältiger Weise, wenn es darum geht, bei Festlichkeiten oder auch im Alltag Vorbereitungen zu treffen und notwendige Arbeiten durchzuführen. Des weiteren trifft sich einmal im Monat der Seniorenkreis zu Gottesdiensten, Vorträgen oder geselligem Beisammensein sowie eine kleine Gruppe interessierter Gemeindemitglieder zusammen mit Pastor Seider zum Bibelgespräch.

Geschichtliches

Am 1. Juli 1966 wurde die katholische Kirchengemeinde Trittau gegründet. Vorher gehörten die katholischen Christen zur Kirchengemeinde Bad Oldesloe. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges gab es so wenig Katholiken in Trittau und Umgebung, dass die heiligen Messen in Wohnzimmern von Gläubigen abgehalten wurden. Dazu fuhr der zuständige Pfarrer aus Bad Oldesloe mit dem Fahrrad nach Trittau.
Nach dem Krieg wurde der Zuzug katholischer Christen so groß, dass es zum Bau einer eigenen kleinen Kirche kam, die zu großen Teilen in Eigenarbeit errichtet wurde. Am ersten Weihnachtstag des Jahres 1954 fand der erste katholische Gottesdienst in der St. Marienkirche in der Lütjenseer Straße statt.
Doch auch diese Kirche wurde bald zu klein. Da wegen der Grundstücksgröße ein Anbau nicht möglich war, wurde das heutige Grundstück in der Hebbelstraße im Süden Trittaus erworben.
Am 20.10.1971 konnte der erste Spatenstich auf dem neuen Gelände erfolgen. Am 20. Januar 1973 nahm Weihbischof Johannes von Rudloff die Einweihung des neuen Gemeindezentrums vor. In dem neuen Altar wurden Reliquien des Hl. Gaudentius und des Hl. Clementius beigesetzt. In der anschließenden Hl. Messe ging der Weihbischof in seiner Predigt davon aus, dass „auch heute noch neue Kirchen ihre unabdingbare Berechtigung als bleibender Hort göttlicher Gnade und Raum der Heilsverkündigung Jesu Christi haben.“ Das Gemeindezentrum ist wie die alte Kirche unter das Patronat der Jungfrau Maria gestellt worden.
Zum 1. Januar 2006 verlor Trittau seine Selbstständigkeit und bildete zusammen mit Glinde und Reinbek die neue Pfarrei Sel. Niels Stensen. Sitz der Pfarrkirche war Reinbek, Bis zu seinem Ruhestand hatte der vorherige Reinbeker Pfarrer Gerhard Gerding die Leitung, danach Pfarrer Markus Diederich als Pfarradministrator.
Zu den herausragendsten Ereignissen im Gemeindeleben Trittaus gehören die drei Besuche des Hamburger Erzbischofs Werner Thissen zum 30., 40. und 45. Kirchweihfest in den Jahren 2003, 2013 und 2018. Sein erster Arbeitstag nach der Amtseinführung war sein Gottesdienst in unserer Kirche. Damals bemerkte er: „Es ist etwas Wunderbares, wenn es eine schöne Kirche gibt, aber es ist noch schöner, wenn es eine lebendige Gemeinde ist. Sie haben beides.“

Unser Gemeindeteam








Ich heiße Anna Katharina Hecker, bin 31 Jahre alt und wohne in Hamfelde. Beruflich bin ich Eventmanagerin im Bereich Kunst und Kultur. In meiner Freizeit interessiere ich mich für Musik, den Reitsport und reise gerne.





Ich heiße Elisabeth Liebau, bin 65 Jahre alt und wohne in Grönwohld. Seit 2016 bin ich im Ruhestand, früher war ich Sonderschullehrerin. In meiner Freizeit lese ich gerne, höre Musik und singe im Chor.

Archiv

Hier gelangen Sie zu dem Archiv unserer Artikel.

Patengemeinde Majhapara

Majhapara ist ein kleines Dorf in Indien im Bundesstaat Orissa und liegt mitten im Dschungel. Ähnlich wie das Amt Trittau mit 10 Orten besteht Majhapara aus etwa 30 Dörfer und es gehört zur Diözese Sambalpur.
Vor ungefähr 25 Jahren kam in unserer Gemeinde der Wunsch auf, nicht jedes Jahr ein neues Projekt zu suchen, für das wir spenden wollten, sondern uns einen festen Zweck zu suchen, mit dem wir uns dann in Zukunft auch identifizieren können. So kam mithilfe der Josefschwestern, die damals in der Pfarrwohnung lebten, der Kontakt mit dem oben genannten Ort zustande.
Seitdem haben wir jedes Jahr Geld an unsere Patengemeinde überweisen können. Es ist nun schon Tradition, dass wir zweimal im Jahr ein Missio Essen zu Gunsten von Majhapara veranstalten, außerdem gehen der Erlös aus dem Adventsbasar und den verkauften Adventsgestecken sowie private Spenden dorthin.
Wir sind immer wieder erstaunt, wie viel Gutes aus den meist nur wenige 100 € bestehenden Beträgen in Indien erreicht werden kann: Gesundheitsprojekte, schulische Bildung, Unterstützung von Bauern, Wiederaufbauhilfe nach Zerstörungen durch Elefanten, usw. usw.
Bei verschiedenen Besuchen durch einige Gemeindemitglieder konnten wir uns über die Notwendigkeit unserer Hilfe überzeugen: Majhapara liegt zwei Fahrstunden vom nächstgrößeren Ort entfernt; während der Regenzeit im Sommer ist es vollständig von der Außenwelt abgeschnitten, da die Flüsse in dieser Zeit weiträumig über die Ufer treten und die Wege unpassierbar machen. Strom wird mithilfe eines Dieselmotors erzeugt; kann kein Diesel nachbesorgt werden, ist man auf Kerzen oder Taschenlampen angewiesen. Eine regelmäßige Wasserversorgung ist erst seit dem Bau eines großen Regenrückhaltebeckens gewährleistet, das auch durch unsere Unterstützung errichtet werden konnte. Arzneimittel sind knapp, zum Beispiel zur Bekämpfung von Malaria, die überwiegend im umgebenden Wald auftritt. Armut und Mangelernährung werden mithilfe von regelmäßigen Untersuchungen der Kleinkinder sowie durch Spenden von Bulgur, Öl und Schulspeisungen bekämpft.
Seit vielen Jahren, mittlerweile sind es fünfzehn, wird die Trittauer Gemeinde in ihrer Arbeit durch das Gymnasium Hummelsbüttel in Hamburg unterstützt, an dem der Verein „Indienhilfe-GHB e.V.“ entstanden ist und wo von zwei Indienfahrerinnen das Konzept der Patenschaften für die Schulbildung von Mädchen nach dem Motto „Wissen stärkt – wir leben in der Einen Welt“ entwickelt worden ist. Für nur 70 Euro oder auch mehr pro Jahr werden Mädchen, teilweise auch einige bedürftige Jungs, in den Gemeinden Amlikhaman, Gudrapara und Bonaigarh, alle im Umkreis von Majhapara in ihrer Schulbildung unterstützt. Mittlerweile können jährlich insgesamt siebzig Patenkinder finanziert werden. Außerdem haben die mit in Indien gewesenen Schülerinnen für eine breitere Öffentlichkeit gesorgt und weitere Unterstützungsangebote wie private Spenden, Sponsored Walk der Schülerschaft, Geburtstagsgeschenkspenden, Schulaktionen usw. schaffen können. Spendenbescheinigungen sind erhältlich!
Um die Fortschritte vor Ort anschauen zu können, steht in der Regel alle drei Jahre eine Projektfahrt nach Indien an.

Majhapara-Unterstützung:
„Merten-Eichberger Verena“ Treuhandkonto: IBAN DE91 2005 0550 1210 1364 44
Stichwort: Majhapara
Mail: hjmlenz@t-online.de; e.liebau53@gmx.de
Ansprechpartnerinnen: Maria Lenz, Elisabeth Liebau
Verein „Indienhilfe-GHB e.V.“: IBAN DE91 2005 0550 1210 1364 44
Stichwort: Patenschaft
Mail: Indienhilfe@gymhum.de
Ansprechpartnerin: Verena Merten-Eichberger, Maria Lenz

50-jähriges Priesterjubiläum

Am 6. Dezember durfte Pastor Roland Seider den 50. Jahrestag seiner Priesterweihe feiern und eine Woche später auch seinen 80. Geburtstag.

Am 3. Adventssonntag beging er beide Ehrentage mit einem Festgottesdienst in unserer Gemeinde. „Gaudete“ – „Freut euch“ heißt es an diesem Sonntag in der Liturgie und entsprechend freute sich bestimmt nicht nur Pastor Seider, sondern die ganze Gemeinde mit ihm über diese hohen Ehrentage. Auch Pfarrer Scieszka ließ es sich nicht nehmen, an dieser besonderen Feier teilzunehmen.

Nach der Hl. Messe trafen sich dann alle im Gemeindesaal, um dem Jubilar für die letzten 10 Jahre, die er auch in unserer Gemeinde tätig war, zu danken und mit ihm zu feiern. Frau Liebau ließ diese Zeit in einer launigen Rede Revue passieren und einige Gemeindemitglieder erzählten in einem Sketch über sein Leben. Auch ein Geburtstagsständchen durfte dabei natürlich nicht fehlen. Nicht zuletzt wurde ihm entsprechend seinem Wunsch ein Scheck der Gemeinde für Majhapara überreicht sowie ein mit leckerem Inhalt gefüllter Präsentkorb und Geburtstagskuchen.

Endlich wurde auch das Büfett eröffnet, das im Flur schon lange bereitstand und das von fleißigen Helfern wieder liebevoll vorbereitet worden war. Pastor Seider ergriff die Gelegenheit, seine Kuchen anzuschneiden und alle davon kosten zu lassen.

Lieber Pastor Seider, bleibe noch lange fit und gesund, denn unsere Gemeinde freut sich stets, dich in Trittau begrüßen zu dürfen.

Adventsliedersingen

Nun ist es schon eine lieb gewordene Tradition geworden, dass die beiden gemischten Chöre aus Trittau und Großensee, unterstützt von einigen Herren des Männergesangsvereins aus Siek, in der katholischen Kirche St. Marien zum ersten Advent auftreten. Und doch war es diesmal neu. Eine Kerze wurde vor dem Konzert in der noch leeren Krippe aufgestellt. Sie wurde zuvor während des Gottesdienstes in der evangelischen Martin Luther Kirche entzündet und soll die vielen Veranstaltungen begleiten, die unter dem Motto „1. Trittauer Adventslicht 2019“ von Musikschaffenden in Trittau durchgeführt werden sollen.

Unter der Leitung von Kristoph Skladanowski erfreuten die Sängerinnen und Sänger die Zuhörer wieder mit vielen bekannten und stimmungsvollen Stücken sowie mit Weihnachtsliedern aus fremden Ländern, darunter natürlich eins auch aus Polen, der Heimat des allseits geliebten und verehrten Chorleiters. Frau Elke Bläß führte wieder humorvoll durch das Programm und brachte zusätzlich einige lustige und besinnliche Geschichten zu Gehör. Zuletzt konnten alle beim „O du fröhliche“ mitsingen, wovon kräftig Gebrauch gemacht wurde.

Der begeisterte und lang anhaltender Applaus bewies, dass auch dieses Jahr das Konzert gut angekommen ist. Zum Dank wurden Herrn Skladanowski sowie Frau Bläß jeweils ein Blumenstrauß überreicht, doch eigentlich hätten alle Beteiligten dieses Dankeschön verdient, wie Frau Liebau in ihrer Schlussansprache bemerkte. Anschließend nahm Pastor Niklas Riedel von der Freien evangelischen Gemeinde die Kerze für den nächsten Tag in Empfang.

Nicht nur für das geistige, ebenso wurde für das leibliche Wohl gesorgt. Vor als auch nach dem Konzert bestand die Möglichkeit, sich bei Kaffee und Kuchen oder herzhaften Häppchen und Glühwein zu stärken und miteinander ins Gespräch zu kommen bzw. das Erlebte ausklingen zu lassen.

Ein kleiner, aber feiner Basar der Kirchengemeinde animierte viele Anwesende, eine Kleinigkeit mitzunehmen. Vor allem die vielen Leckereien fanden so großen Anklang, dass einiges schon bald ausverkauft war.

Nicht zuletzt sei auch allen Helfern, die vor und nach der Veranstaltung zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben, herzlich Danke gesagt: den Bäckern und Köchen, den Helfern beim Auf- und Abbau, in der Küche …. Ohne sie wäre diese gelungene Feier nicht möglich gewesen!

Oktoberfest

„Ja sind wir denn in Bayern?“ mag so mancher gedacht haben, als er den Gemeindesaal betrat.  Alles war weiß-blau geschmückt: weiß-blaue Tischdecken, Bayernfahnen und sogar in weiß-blau eingepackte Schokoladenherzen.

Die Senioren feierten ihr Oktoberfest, deshalb hat das Vorbereitungsteam den Gemeindesaal festlich bayerisch geschmückt. Die obligatorischen Torten fehlten, stattdessen gab es Laugenbrezeln, Leberkäs, Schweinshaxen und Sauerkraut. Auch Wein und Radler durften nicht fehlen. Bei dieser leckeren Mahlzeit kam sehr schnell gute Stimmung auf, auch die Texte, von Christine Möller im bayerischen Dialekt vorgelesen, trugen dazu bei. Es wurde viel gelacht, unterhalten und gesungen. Dabei ließ es sich Frau Möller nicht nehmen, den Anwesenden auch die Bayernhymne beizubringen. Selbstverständlich brachten einige Gäste danach auch Ihre Hymnen zu Gehör: Frankenlied, Mosellied oder das Oberschlesierlied.

Viel zu schnell ging ein erlebnisreicher Nachmittag zu Ende, der nicht wie gewohnt mit einer Messe, sondern mit einem Wortgottesdienst begann. Pfarrer Scieszka, der die Messe mit den Senioren feiern wollte, musste aus gesundheitlichen Gründen leider absagen. So kam es, dass Frau Liebau einen Wortgottesdienst zum Thema „Erntedank“ vorbereitet hatte. Sie hat mit den Gottesdienstbesuchern nicht nur über Erntedank im eigentlichen Sinne nachgedacht, sondern über alles, das Senioren in ihrem langen Leben erfahren durften und für das es sich auch zu danken lohnt. Und dazu gehört auch Danke zu sagen dem Team, aber vor allem Frau Möller, das den Gästen ein Fest geschenkt haben, an das sie bestimmt noch lange denken werden.

Seniorenfasching

Fasching können nicht nur die Mainzer und die Rheinländer, Fasching können auch wir. So trafen sich am 20. Februar 2019 unsere Senioren zusammen mit dem Seniorenkreis der Trittauer Martin-Luther-Gemeinde zu dem jährlichen gemeinsamen Faschingsfest.
Es begann mit einem ökumenischen Gottesdienst, in deren Büttenpredigt Pastorin Schäfer und Frau Liebau auf die Feier einstimmten. Anschließend trafen sich alle im Gemeindesaal, um sich bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen angeregt zu unterhalten. Herr Ketelsen untermalte den Nachmittag auf seiner Harmonika schwungvoll mit bekannten Stimmungsliedern, in die viele kräftig einstimmten.
Den Höhepunkt des Nachmittags bildeten zwei Sketche, gespielt von Frau Lorenz und Frau Möller, die von den Zuschauern begeistert bejubelt und beklatscht wurden.

Kirchenchor

„Das war wieder sehr schön!“, bekam so manches Mitglied des Trittauer Kirchenchores nach ihrem Auftritt während des Erntedankgottesdienstes zu hören.
Doch wie lange wird das noch möglich sein? Viele der Sängerinnen und Sänger haben die 70, einige sogar die 80 überschritten. Nachwuchs gibt es kaum. Liegt es daran, dass jüngere nicht mit uns „alten Knackern“ zusammen singen wollen? Oder an der Angst, nicht gut genug zu sein? Oder daran, dass Chorproben und Beruf sowie Familie nur schwer unter einen Hut zu bringen sind?
Versuchen Sie es trotzdem und schauen Sie einfach einmal unverbindlich vorbei! Es wäre doch schade, wenn unser Chor aufgrund der jetzigen Altersstruktur aufgeben müsste und damit auch unsere Messen nicht mehr verschönt werden könnten. Vor allem vierstimmige Sätze können wegen fehlender Bässe nicht mehr einstudiert werden. Daher würden sich alle über neue Mitglieder, gerne auch aus den übrigen Gemeinden unserer Pfarrei, riesig freuen. Viel Spaß während der Proben und des anschließenden geselligen Beisammenseins ist garantiert! Unsere Probenzeit ist immer dienstags nach der 19:00 Uhr Messe, außer in den Ferien.

Katholische Kirche im Pastoralen Raum Stormarn-Lauenburg Nord