Maria – Braut des Heiligen Geistes, Trittau

Unsere Gemeinde

Zur Kirchengemeinde Trittau gehören neben Trittau 29 weitere Ortschaften mit zurzeit etwa 1600 Mitgliedern. Aufgrund dieser Weitläufigkeit nehmen einige Gläubige einen Weg von 30 Minuten Autofahrt auf sich, um die Hl. Messe feiern zu können. Die meisten Ortschaften sind nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit Trittau verbunden, und die Menschen sind auf ihr eigenes Fahrzeug angewiesen. Dadurch gestaltet sich Gemeindearbeit sehr schwierig.
Eine sehr aktive Gruppe in unserer Gemeinde ist der Kirchenchor unter der Leitung von Frau Lorenz. Er verschönert nicht nur Gottesdienste mit seinen Gesängen, sondern engagiert sich auch in vielfältiger Weise, wenn es darum geht, bei Festlichkeiten oder auch im Alltag Vorbereitungen zu treffen und notwendige Arbeiten durchzuführen. Des weiteren trifft sich einmal im Monat der Seniorenkreis zu Gottesdiensten, Vorträgen oder geselligem Beisammensein sowie eine kleine Gruppe interessierter Gemeindemitglieder zusammen mit Pastor Seider zum Bibelgespräch.

Geschichtliches

Am 1. Juli 1966 wurde die katholische Kirchengemeinde Trittau gegründet. Vorher gehörten die katholischen Christen zur Kirchengemeinde Bad Oldesloe. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges gab es so wenig Katholiken in Trittau und Umgebung, dass die heiligen Messen in Wohnzimmern von Gläubigen abgehalten wurden. Dazu fuhr der zuständige Pfarrer aus Bad Oldesloe mit dem Fahrrad nach Trittau.
Nach dem Krieg wurde der Zuzug katholischer Christen so groß, dass es zum Bau einer eigenen kleinen Kirche kam, die zu großen Teilen in Eigenarbeit errichtet wurde. Am ersten Weihnachtstag des Jahres 1954 fand der erste katholische Gottesdienst in der St. Marienkirche in der Lütjenseer Straße statt.
Doch auch diese Kirche wurde bald zu klein. Da wegen der Grundstücksgröße ein Anbau nicht möglich war, wurde das heutige Grundstück in der Hebbelstraße im Süden Trittaus erworben.
Am 20.10.1971 konnte der erste Spatenstich auf dem neuen Gelände erfolgen. Am 20. Januar 1973 nahm Weihbischof Johannes von Rudloff die Einweihung des neuen Gemeindezentrums vor. In dem neuen Altar wurden Reliquien des Hl. Gaudentius und des Hl. Clementius beigesetzt. In der anschließenden Hl. Messe ging der Weihbischof in seiner Predigt davon aus, dass „auch heute noch neue Kirchen ihre unabdingbare Berechtigung als bleibender Hort göttlicher Gnade und Raum der Heilsverkündigung Jesu Christi haben.“ Das Gemeindezentrum ist wie die alte Kirche unter das Patronat der Jungfrau Maria gestellt worden.
Zum 1. Januar 2006 verlor Trittau seine Selbstständigkeit und bildete zusammen mit Glinde und Reinbek die neue Pfarrei Sel. Niels Stensen. Sitz der Pfarrkirche war Reinbek, Bis zu seinem Ruhestand hatte der vorherige Reinbeker Pfarrer Gerhard Gerding die Leitung, danach Pfarrer Markus Diederich als Pfarradministrator.
Zu den herausragendsten Ereignissen im Gemeindeleben Trittaus gehören die drei Besuche des Hamburger Erzbischofs Werner Thissen zum 30., 40. und 45. Kirchweihfest in den Jahren 2003, 2013 und 2018. Sein erster Arbeitstag nach der Amtseinführung war sein Gottesdienst in unserer Kirche. Damals bemerkte er: „Es ist etwas Wunderbares, wenn es eine schöne Kirche gibt, aber es ist noch schöner, wenn es eine lebendige Gemeinde ist. Sie haben beides.“

Unser neues Gemeindeteam stellt sich vor:



Ich heiße Irina Gottwaldt, bin 43 Jahre alt und lebe zusammen mit meinem Sohn im Pfarrhaus in Trittau als Betreuerfamilie. Ich arbeite bei einem Pharmaunternehmen im Vertriebsinnendienst und nebenberuflich im Gemeindebüro. In meiner Freizeit fahre ich gerne ans Meer oder besuche Musicals.





Ich heiße Maria Haag, bin 61 Jahre alt und wohne in Linau. Ich bin leitende OP Schwester im Kinderkrankenhaus Wilhelmstift. Neben dem Gemeindeteam engagiere ich mich im Kirchenvorstand. In meiner Freizeit gehe ich gerne ins Theater oder Musical.





Ich heiße Anna Katharina Hecker, bin 31 Jahre alt und wohne in Hamfelde. Beruflich bin ich Eventmanagerin im Bereich Kunst und Kultur. In meiner Freizeit interessiere ich mich für Musik, den Reitsport und reise gerne.





Ich heiße Elisabeth Liebau, bin 65 Jahre alt und wohne in Grönwohld. Seit 2016 bin ich im Ruhestand, früher war ich Sonderschullehrerin. In meiner Freizeit lese ich gerne, höre Musik und singe im Chor.

Fronleichnamsfest

Bei schönstem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen feierte unsere Gemeinde Fronleichnam. Nach Reinbek und Glinde waren wir turnusgemäß an der Reihe, die Eucharistiefeier und die Fronleichnamsprozession für unsere Pfarrei Sel. Niels Stensen auszurichten. Dies nahmen wir zum Anlass, uns nach etlichen Jahren der Zugehörigkeit zu dieser Pfarrei von ihr zu verabschieden und uns für die gemeinsame Zeit zu bedanken. Genauer gesagt waren es zwölf Jahre. Eine heilige Zahl, wie Pfarrer Diederich in seiner Predigt betonte; entstanden aus der weltlichen Vier und der himmlischen Drei, die miteinander multipliziert zwölf ergeben.
Schon am Mittwoch wurde das große Zelt aufgebaut und am Tage selber waren fleißige Helfer schon lange vor Beginn der Feierlichkeiten beschäftigt, alles vorzubereiten. Ab 17 Uhr trafen nach und nach nicht nur Trittauer Gemeindemitglieder, sondern auch viele Gäste aus Glinde und Reinbek ein. Sie labten sich an Kaffee und Kuchen oder gegrillten Würstchen mit leckeren Salaten. Vor allem fanden auch die Eiswürfel zum Kühlen der Getränke regen Absatz.
Frau Knuth aus Glinde überreichte Frau Liebau als Vorsitzende des OPR einen Rosenstock zum Abschied nach nicht nur zwölf Jahren gemeinsamer Zeit Sel. Niels Stensen, sondern vorher schon 19 Jahre Verbundenheit durch unseren gemeinsamen Pfarrer Rudolph. Die Pflanze verschönte erst einmal die Messe und soll einen Ehrenplatz im Gemeindegarten erhalten.
Pfarrer Diederich, Pastor Ene sowie Pastor Seider konzelebrierten, unterstützt von etlichen großen und kleinen Ministranten, die heilige Messe, an die sich die Prozession anschloss. Diese führte uns durch die Hebbelstraße, die Klaus- Groth-Straße sowie das Billetal zurück zur Gemeindewiese. Begleitet wurden wir vom Posaunenchor, der kräftig zu den Liedern aufspielte. Zurück in der Kirche, wo der vierte Altar durch die Kommunionkinder gestaltet und vorgebetet und der eucharistische Schlusssegen erteilt wurde, hielten Frau Marchlewitz und Frau Liebau noch eine kurze Dankesrede.
Inzwischen war es 21 Uhr und viele machten sich auf den Weg nach Hause. Doch es gab auch noch etliche Unentwegte, die sich erneut stärkten und dabei angeregt unterhielten. Erst als am späten Abend die Mücken ihre ersten Opfer suchten, ging es ans Abbauen und Aufräumen.
An dieser Stelle sei allen Helfern so wie Bäckern und Köchen für Ihre Unterstützung gedankt, denn ohne sie wäre dieses gelungene Fest nicht möglich gewesen.

Katholische Kirche im Pastoralen Raum Stormarn-Lauenburg Nord