Gemeinde St. Answer, Ratzeburg

Herzlich Willkommen bei St. Answer!

Die Kirche St. Answer finden Sie im Zentrum Ratzeburgs auf der Insel. In der Fischerstraße 1-3 fällt das pyramidenförmige, mit Patina überzogene Dach der Kirche sofort ins Auge. Durch den Vorraum erreichen Sie das Gotteshaus sowie das Gemeindehaus für Veranstaltungen der Gemeinde – und über den Innenhof das Pfarrhaus und das Gemeindebüro (Öffnungszeiten Di-Do 10-11:30 Uhr).

Aktuelles

Aktuelle Informationen zu Gottesdiensten und Veranstaltungen finden Sie hier im Answerblatt.

Gemeindeteam

Gemeindeteam St. Answer, RZ

Im Gemeindeteam von St. Answer sind:

Barbara Freund, Lucia Justenhoven, Gudrun Kokoschka, Andrea Kruse.

Jugendzeltplatz am Ansveruskreuz in Einhaus bei Ratzeburg

Der Jugendzeltplatz am Ansveruskreuz ist eine kleine Erfolgsgeschichte, auf die unsere Pfarrei zu Recht stolz sein kann. Schon zwischen 1931 und 1933 gab es dort die ersten Jugendzeltlager und auch die Lübecker Märtyer pilgerten regelmäßig zum Ansveruskreuz. Im Jahr 1937 wurde das Grundstück aufgelassen und ins Grundbuch eingetragen. Da die Kirchen in der NS-Zeit keine Grundstücke erwerben durften, kaufte ein „Strohmann“ das Land und verpachtete es an die Pfarrei in Ratzeburg. Der eine Teil wurde landwirtschaftlich genutzt, die andere Hälfte diente als Jugendzeltplatz. Ein Wasserwagen versorgte die Jugendlichen mit Trinkwasser. Im Laufe der Jahre wurde der Jugendzeltplatz immer beliebter, so dass 1961 der Bau des ersten Rundbaus begann. 1962 wurde das Versorgungshaus mit Toiletten und Küche in Betrieb genommen. Mittlerweile betreibt die Pfarrei einen offiziellen Jugendzeltplatz, der für kirchliche und weltliche Jugendgruppen offen ist. Schon damals verbrachten ca. 1000 Kinder und Jugendliche ihre Ferien auf der Wiese oberhalb des Ratzeburger Sees, der damals auf  der Grenze  zur DDR lag, so dass den Zeltern beim Blick auf das andere Seeufer die Teilung Deutschlands jeden Tag vor Augen geführt wurde.

In den kommenden Jahren stieg die Zahl der Zelter weiter kontinuierlich an und 1982 wurde der zweite Rundbau, der äußere Ring, in Betrieb genommen. Jetzt gibt es endlich getrennte Wasch- und WC-Räume für Jungen und Mädchen, eine gut eingerichtete Küche, in der drei Teams parallel arbeiten können, ein Büro des Platzwartes, ein Krankenzimmer und zwei Gästezimmer. Mit finanzieller Unterstützung des Erzbistums war es möglich zwei WC/Duschräume anzubauen, die besonders für Rollstuhlfahrer geeignet sind aber auch von Begleitpersonen wie Geistliche, Lehrer etc. im Rahmen der sexuellen Prävention genutzt werden können.

Heute haben wir Übernachtungszahlen die zwischen 13.000 und 16.000 pro Jahr liegen.

Viele Gruppen kommen schon seit vielen Jahren immer wieder auf den Platz und auch das schleswig-holsteinische Sommerwetter trübt die gute Stimmung nicht.

Zu unseren Stammgästen gehören u. a. die Ev. Jugend aus Stade mit Herrn Diakon Alfred Goldenstein, der Ring ev. Pfadfinderbünde mit Pastor Schwetasch, verschiedene Stämme der DPSG und des VCP, die Hansajugend der Adventisten, die Kindertagesstätte Bünningstedt und die  Kath. Pfarrei St. Martin aus Barsbüttel. Im vergangenen Jahr hatten wir außerdem  u. a. Stämme der DPSG  aus Mönchengladbach, Hamburg, Nettetal, Bargteheide, Kerpen, VCP-Stämme aus Hörstel, Hamburg, Aachen, Lübeck, Heilbronn, das Gemeindemissionswerk Arche e.V. aus Hamburg, Messdienergemeinschaften  aus Düsseldorf und aus Delbrück, die KJG St. Bonifatius, Dortmund, St. Josef Stift aus Wachtendonk, die Jugendpflege aus Edemissen und verschiedene Gruppen aus Schulen, Sportvereinen und Jugendfeuerwehren aus ganz Deutschland.

Die sogenannte Ansveruswiese ist nicht nur ein Jugendzeltplatz, sondern auch der Standort des Ansveruskreuzes, welches in ganz Norddeutschland bekannt ist und Ort der jährlich stattfindenden Ansveruswallfahrt ist. Viele Pilger aus ganz Deutschland besuchen über das Jahr verteilt, das slawische Rundkreuz und Gedenken des Hl. Ansverus, der auch von der Evangelischen Kirche verehrt wird und dessen Gebeine im Ratzeburger Dom die letzte Ruhe gefunden haben.

Für Fragen und Buchungen siehe Jugendzeltplatz am Ansveruskreuz, Einhaus/Ratzeburg

Fotos vom Ansveruskicken

Ansveruskicken Ratzeburg

Kirchengeschichte

Nach der lutherischen Reformation im Herzogtum Lauenburg und im Fürstbistum Ratzeburg gab es bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts keine katholische Gemeinde. Erst 1907 wurde die „Missionspfarrei“ Ratzeburg neu gegründet zur Betreuung der kath. Soldaten der Ratzeburger Garnison und der polnischen Saisonarbeiter auf den Gütern der Umgebung. Auf den Namen St. Hubertus, Patron des in Ratzeburg stationierten Jägerbataillons, wurde die 1911 erbaute Kirche an der Fischerstraße geweiht. Sie ist Anfang der siebziger Jahre wegen räumlicher und baulicher Mängel abgebrochen und durch einen modernen Achteckbau mit Pfarrhaus und Gemeindezentrum ersetzt worden.
Am 1. Dezember 1973 ist diese neue St. Answer – Kirche durch den Osnabrücker Bischof Dr. Helmut Hermann Wittler geweiht worden. Die katholische Gemeinde umfasst die Stadt Ratzeburg und 31 umliegende Dörfer. Sie zählt heute etwa 1700 Gläubige, das sind 6 Prozent der Gesamtbevölkerung. Zur Gemeinde zählen Gläubige aus mehr als 35 verschiedenen Herkunftsländern. Die Gemeinde reicht im Norden fast bis Groß Grönau und im Süden bis kurz vor die Eulenspiegelstadt Mölln mit einer Ausdehnung von 30 Kilometern in der Länge und 20 Kilometern in der Breite von Kastorf im Westen bis zur Landesgrenze Mecklenburg-Vorpommerns im Osten. Die Gemeinde St. Answer gehört seit 1995 zum Diaspora-Erzbistum Hamburg und seit 1997 zum neu gegründeten Dekanat Stormarn — Lauenburg.
Von 2005 bis Juni 2018 bildeten Gemeinden Sankt Answer, Ratzeburg, und Heilig Kreuz, Mölln, eine Pfarrei. Im Zuge der Sparzwänge des Erzbistums und vor dem Hintergrund eines Pastoralgesprächs auf Bistumsebene einigte man sich auf etwa die Hälfte, von nur noch rd. 82 Pfarreien. Pfarrsitz war Ratzeburg und der Name der Pfarrei lautete Sankt Answer.

Friedhof

Der katholische Friedhof der Gemeinde St. Answer liegt in Ratzeburg am Salemer Weg Richtung Seedorf.

Es ist ein kleiner Friedhof mit zurzeit rd. 200 Grabstellen, etwas außerhalb der Stadt. Gestiftet und eingeweiht wurde er um 1920, als erster katholischer Friedhof nach der Reformation. Sie haben Interesse an einer Grabstelle? Informationen erhalten Sie in der Friedhofssatzung: Auszug aus Friedhofsatzung

Katholische Kirche im Pastoralen Raum Stormarn-Lauenburg Nord