Maria – Braut des Heiligen Geistes, Trittau – Archiv

Alle Jahre wieder

Am Sonntag den ersten Advent 2018 luden die gemischten Chöre aus Trittau und Großensee zu einem Adventssingen in unsere Kirchengemeinde Sankt Marien in Trittau ein. Die gut gefüllte Kirche zeigte, dass sich die Gesangsqualität und die Freude, mit der die Mitwirkenden der beiden Chöre ihre Lieder darbringen, inzwischen herumgesprochen haben.
Alle Jahre wieder kommt der Advent, schneller, als von uns Erwachsenen gedacht, langsamer, als von den Kindern ersehnt.
„Alle Jahre wieder“, so heißt ein Gedicht von Frau Gabi Gerlach aus Kuddewörde, das Frau Elke Bläß, die wieder heiter und humorvoll durch das Programm führte, voriges Jahr im Hahnheider Landboten entdeckt hatte und zwischendurch vortrug. Es ging hier um den Stress, den viele Hausfrauen vor Weihnachten haben bzw. sich selbst machen.
Der Sonntagnachmittag bildete das Kontrastprogramm dazu: Munter brachten die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Kristoph Skladanowski am Klavier Weihnachtslieder aus den unterschiedlichsten Ländern zu Gehör. Natürlich war auch ein Lied aus Polen darunter, der Heimat des Chorleiters. Zwischendurch wurde das Publikum aufgefordert, bei einigen bekannten deutschen Liedern mitzusingen, was viele dank der ausgelegten Textzettel auch begeistert taten. Außerdem wurde der Gesang mehrmals durch teils heitere, teils besinnliche Geschichten und Gedichte unterbrochen, wie immer vorgetragen von Frau Bläß.
Dass das Programm auch dieses Mal wieder gut ankam, zeigte der langanhaltende Applaus, für den sich die Chöre mit dem beliebten Halleluja von Leonard Cohen bedankten.
Schon vor dem Konzert hatten Mitwirkende und Zuhörer die Möglichkeit, sich bei Kaffee und Kuchen zu stärken und miteinander ins Gespräch zu kommen. Dies wurde so gut angenommen, dass die Plätze teilweise rar wurden. Auch hinterher fuhren längst nicht alle gleich nach Hause, sondern unterhielten sich im Flur oder im Gemeindesaal über das soeben Erlebte bei Punsch, kleinen Schnittchen oder anderen leckeren Häppchen.
Ich denke, die Zuhörerschaft ist sich einig: Alle Jahre wieder möchten wir dieses Erlebnis genießen dürfen.
An dieser Stelle aber auch vielen Dank allen Helfern, die vor und nach der Veranstaltung zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben: den Bäckern, den Helfern beim Auf- und Abbau, in der Küche …. Ohne sie wäre diese gelungene Feier nicht möglich gewesen!

Fronleichnamsfest

Bei schönstem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen feierte unsere Gemeinde Fronleichnam. Nach Reinbek und Glinde waren wir turnusgemäß an der Reihe, die Eucharistiefeier und die Fronleichnamsprozession für unsere Pfarrei Sel. Niels Stensen auszurichten. Dies nahmen wir zum Anlass, uns nach etlichen Jahren der Zugehörigkeit zu dieser Pfarrei von ihr zu verabschieden und uns für die gemeinsame Zeit zu bedanken. Genauer gesagt waren es zwölf Jahre. Eine heilige Zahl, wie Pfarrer Diederich in seiner Predigt betonte; entstanden aus der weltlichen Vier und der himmlischen Drei, die miteinander multipliziert zwölf ergeben.

Schon am Mittwoch wurde das große Zelt aufgebaut und am Tage selber waren fleißige Helfer schon lange vor Beginn der Feierlichkeiten beschäftigt, alles vorzubereiten. Ab 17 Uhr trafen nach und nach nicht nur Trittauer Gemeindemitglieder, sondern auch viele Gäste aus Glinde und Reinbek ein. Sie labten sich an Kaffee und Kuchen oder gegrillten Würstchen mit leckeren Salaten. Vor allem fanden auch die Eiswürfel zum Kühlen der Getränke regen Absatz.
Frau Knuth aus Glinde überreichte Frau Liebau als Vorsitzende des OPR einen Rosenstock zum Abschied nach nicht nur zwölf Jahren gemeinsamer Zeit Sel. Niels Stensen, sondern vorher schon 19 Jahre Verbundenheit durch unseren gemeinsamen Pfarrer Rudolph. Die Pflanze verschönte erst einmal die Messe und soll einen Ehrenplatz im Gemeindegarten erhalten.

Pfarrer Diederich, Pastor Ene sowie Pastor Seider konzelebrierten, unterstützt von etlichen großen und kleinen Ministranten, die heilige Messe, an die sich die Prozession anschloss. Diese führte uns durch die Hebbelstraße, die Klaus- Groth-Straße sowie das Billetal zurück zur Gemeindewiese.

Begleitet wurden wir vom Posaunenchor, der kräftig zu den Liedern aufspielte. Zurück in der Kirche, wo der vierte Altar durch die Kommunionkinder gestaltet und vorgebetet und der eucharistische Schlusssegen erteilt wurde, hielten Frau Marchlewitz und Frau Liebau noch eine kurze Dankesrede.
Inzwischen war es 21 Uhr und viele machten sich auf den Weg nach Hause. Doch es gab auch noch etliche Unentwegte, die sich erneut stärkten und dabei angeregt unterhielten. Erst als am späten Abend die Mücken ihre ersten Opfer suchten, ging es ans Abbauen und Aufräumen.
An dieser Stelle sei allen Helfern so wie Bäckern und Köchen für Ihre Unterstützung gedankt, denn ohne sie wäre dieses gelungene Fest nicht möglich gewesen.

Katholische Kirche im Pastoralen Raum Stormarn-Lauenburg Nord