Iguazú

Mit unserem Basarerlös unterstützen wir seit 2003 Landarbeiterprojekten in Iguazú, Argentinien

Dies geschieht im Rahmen der Partnerschaft des Erzbistums Hamburg mit dem Bistum Puerto Iguazú. Vor Ort ist Diakon Dr. Gerardo Vetter unser Ansprechpartner, hier im Januar 2020 bei einem Besuch in Hamburg.

Diakon Dr. Gerardo Vetter, Januar 2020, Hamburg
Diakon Dr. Gerardo Vetter; Januar 2020; Hamburg

Lesen Sie hier auch das Grußwort, dass uns Diakon Gerardo Vetter zum diesjährigen Basar geschrieben hat.

Möchten Sie direkt für unsere Projekte spenden? Hier alle Informationen dazu.

Dieses Projekt unterstützen wir mit dem Erlös 2021:

Anschubfinanzierung für sechs junge Absolventinnen und Absolventen der
Agrarfachhochschulen in Capiovi und San Wendelino

Die jungen Menschen können damit die elterlichen Landwirtschaftsbetriebe weiterführen und mit ihren Fachkenntnissen und nach Ihren Neigungen weiterentwickeln.
Sie erhalten die Möglichkeit, mit besserem Einkommen und besseren Lebensbedingungen auf dem Land bleiben zu können, eine Abwanderung junger Menschen in die Städte wird verhindert und die ländlichen Agrarbetriebe werden gestärkt.
Diakon Vetter schreibt dazu:
Es ist im Landesinneren für junge Menschen unmöglich Zugang zu Finanzierungsquellen zu erhalten. Es handelt sich hier um technisch ausgebildete junge Menschen die ihre eigene Produktionseinheit auf dem Bauernhof gründen und gleichzeitig ihre Arbeit als Agrartechniker und Lehrer ergänzen wollen im regen Kontakt mit den Nachbarn.
Wir bitten die Schwestern und Brüder von Bargteheide hiermit freundlichst diese jungen Menschen finanziell zu unterstützen im Rahmen eurer Möglichkeit.

Adriana Bonnemann
Sie widmet sich der Produktion einer Heilpflanzengärtnerei. Hier erntet sie Echinacea.

 

Clara und Manuel Ferris
Sie arbeiten zusammen mit ihren Eltern in dem Betrieb und bauen Erdbeeren in Halb- Hydroponik mit agrarökologischer Bewirtschaftung an.
Hier sieht man sie bei der Arbeit in ihrem Gartenbaubetrieb. Stolz präsentieren sie die Produkte ihres Unternehmens in ihrem Verkaufsstand.

 

Denis Alles
Aufbau eines Imkereibetriebs und 3 Hektar saisonale und einjährige Kulturen (Kürbis, Wassermelone, Maniok). Hier sehen wir Denis bei der Honigernte.

 

Manuel Warken
Er hat einen Betrieb für die Produktion von Blattgemüse und Obst.
Auf den Bildern arbeitet an seinem Gartenbauprojekt und zeigt uns seine Wasserpumpe für die gesamte Bewässerung.
Manuel mit seiner Mutter: Die Arbeit lohnt sich.

 

Marcos Pensotti
Yerba Mate Baumschule und Gewächshausgemüseproduktion. Hier pflanzt Marcos die Setzlinge

 

Das Agrarinstitut PROCAYPA in Capioví verpflichtet sich, jeden der Begünstigten mit technischer Beratung, Überwachung, Berichterstattung, Rechenschaftslegung und Systematisierung des Programms, zu begleiten

Einige Beispiele, wo wir in den vergangenen Jahren helfen konnten:

Dieses Projekt unterstützten wir mit dem Erlös 2020:
Andenken von der Schulgemeinschaft IDNJ
Andenken von der Schulgemeinschaft Institutio Divino Niño Jesús
Bau eines ökologischen Gemüsegartens in einer kath. Schulgemeinschaft im Armutsviertel

Die Schule Divino Niño Jesús in Eldorado hat 380 Schüler der Primar- und Sekundarstufe. Sie befindet sich am Rand eines Slums umgeben aber von Bäumen. Das Schulgelände verfügt über genügend Fläche, um einen rein ökologischen Gemüsegarten zu errichten.
Die Kinder sollen lernen, woher ihr Essen kommt und erfahren, wie wichtig der Boden und die Bewirtschaftung des Landes dafür ist. Das im Klassenzimmer erworbene Wissen kann praktisch im Garten angewendet werden und soll den Eltern in den Armenvierteln weitergegeben werden.
Diakon Vetter hat uns die obigen Bilder von der Einsegnung des Gartens übersendet.
Aufgrund der Pandemie, einer monatelangen Ausgangssperre und dem Ausfall des Präsenzunterrichts haben sich die Arbeiten etwas verzögert. Zudem war Celsio Limberger, der den Schülern die nötigen Fachkenntnisse vermittelt, längere Zeit krank.
Inzwischen ist alles auf einem guten Weg und Diakon Vetter ist zuversichtlich, dass es nun mit dem Gemüsegarten zügig weitergehen kann und sendet uns herzliche Grüße aus dem jetzt recht sommerlichen Eldorado-Iguazú.

Vom Erlös des Basars 2019 wurde u.a. eine Reisschälmaschine angeschafft

Diakon Vetter schickt uns dieses Video von Valdir aus San Pedro in der Gemeinde Santa Cruz. Diakon Vetter schreibt dazu, die Reisschälmaschine und der Motor seien das Antriebsrad für die Wirtschaft der Nachbarschaft, Valdir bedanke sich sehr dafür.

Für alle, die kein spanisch sprechen, hat Stefanie Haustermann den Text für uns übersetzt und zusammengefasst:
Im Video berichtet Valdir davon, dass die Unterstützung, die er und die Gemeinschaft vor Ort von der Caritas bekommen, für die Menschen vor Ort wirklich „eine große Sache“ ist. Das Projekt gibt neue Hoffnung und ist ein Lichtblick. Er ist froh, dass sie gute Möglichkeiten haben, alles umzusetzen und die Gruppe immer größer geworden ist. Daher möchte er sich sehr bei allen Helfern der Caritas und bei Gott für diese Unterstützung bedanken. Er hofft, dass dieses Projekt in Zukunft auch Menschen die Möglichkeit gibt sich zu versorgen.

Die Kinder des Volksstammes Mbya Guarani haben einen Gemüsegarten angelegt

Gemüsegarten im Urwald

16.06.2019

„Kinder des Volksstamms Mbya Guaraní legen einen Gemüsegarten an. Nach langen, lieben und geduldsamen Annäherungen im Namen des Herrn dürfen Lehrer der Hochschule für Agrarwissenschaft heute das Vertrauen dieser Familien genießen. Die Mbya Indios leben von dem was der Urwald ihnen gibt. Leider Gottes wird es im Wald immer spärlicher mit den natürlichen Ressourcen. Allein von Jagen und Fischen werden die Mbya Guaraní-Familien heute leider nicht mehr satt.
Gut ist, dass die katholische Hochschule von Capioví nicht von oben nach unten schaut auf die kleinen Menschen, sondern wie Jesus auch, den Menschen auf Augenhöhe genau dort begegnet wo sie sich an den Rand geschoben fühlen.“

„Mit Unterstützung aus Bargteheide können die Lehrer und Schüler des Agrarinstitutes heute gemeinsam mit den Mbya Indios einen super Gemüsegarten anlegen.
Die Hoffnung in Christus trägt uns. Niemand kann alleine diese Welt retten, Gott braucht uns alle!“
Diácono Dr. Gerardo Vetter
Pastoral de Comunicación Social
Diócesis de Puerto Iguazú

Lehrer des Instituto Agrário in Capiovi haben einen Bioreaktor gebaut, der die Erzeugung von Biodünger erheblich beschleunigt

Erstmalige Installierung Bioreaktor für Kleinbauernfamilien

9.06.2019

„Mit Unterstützung von Schwestern und Brüdern aus Bargteheide und Fördermitteln des Partnerschaftsvereins Hamburg-Iguazú haben Lehrer des Agrarinstituts PROCAYPA in Capioví, einen extra für Mikroorganismen in den Tropen angepassten Bioreaktor installiert.
Damit können Kleinbauern in der Gegend von Barrio Buchholz (Capioví) die Erzeugung von Bio-Dünger wesentlich beschleunigen.
Mit dieser Bioverfahrenstechnik – in unserem Hinterland ein absoluter Erstling – wird ab jetzt nachhaltig organischer Abfall von Acker und Haushalt abgebaut.“

„Dazu bewegende Worte von Schulleiter Celso Limberger: ‚Im Namen von diesen Familien sind wir unseren Schwestern und Brüdern in Hamburg sehr dankbar. Wir werden nun auch unseren Schülern zeigen und ganz praktisch beibringen, dass wir gemeinsam lernen müssen besser auf unsere Welt aufzupassen. Die Erste Welt und die Dritte Welt sind nur Eine Welt. Eure Unterstützung aus Hamburg ist wichtig, weil wir uns nur so, gemeinsam helfen können eine umweltfreundlichere Welt für die nächsten Generationen zu schaffen.'“
Diácono Dr. Gerardo Vetter
Pastoral de Comunicación Social
Diócesis de Puerto Iguazú

Es wurde ein Treibhaus errichtet und 10.000 Papayasamen gesät

Nachricht aus Iguazú an unsere Gemeinde im Juni 2018

„Papaya Pflanzung in San Pedro. Wir spüren hier die Mitwirkung von Schwestern und Brüdern aus Bargteheide!“

„Fruchtbringender Geist Gottes der dann wirkt, wenn wir die Hände öffnen!
Ein Basar der Wellen schlägt bis an das andere Ufer
Herzlichen Dank an alle!“
Diakon Gerardo Vetter

Die Landwirtschaftsschule Instituto Agrário in Capiovi hat zahlreiches Material von unserem Basargeld angeschafft

Oktober 2016

Familie Galeano hat einen Nutzgarten mit Obst und Gemüse angelegt. Das Schattendach schützt vor der brennenden Sonne

August 2015

Familie Ostapiuk hat eine Gießanlage für ihre Felder gebaut, die von Familie zu Familie weitergereicht wird

Mai 2015

 

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Pfarrei St. Ansverus
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IBAN: DE 11 4006 0265 0021 1393 00
BIC: GENODEM1DKM
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Katholische Kirche im Pastoralen Raum Stormarn-Lauenburg Nord